Krisenintervention

 
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 Fortbildungsreihe Krisenkompetenz
   
Im Schuljahr 2009/2010 wurde erstmalig von der Schulpsychologischen Beratungsstelle des Kreises Warendorf eine Fortbildungsreihe zur Krisenkompetenz durchgeführt. Das fünfteilige Angebot wurde in diesem ersten Durchlauf von fast 50 Schulen aus dem ganzen Kreis Warendorf wahrgenommen. Aufgrund der hohen Nachfrage bieten wir nun eine zweite erweiterte Fortbildungsreihe zum Thema Krisenkompetenz an.
Die Module werden die gleichen sein wie beim letzten Mal. Als Erweiterung der ersten Fortbildungsreihe kommen aufgrund Ihrer Rückmeldungen folgende Themen zusätzlich hinzu:  
  • „Hinweise zu technischen Maßnahmen im Bereich der Prävention“ in Kooperation mit dem Kommissariat Opferschutz,
  • Neues Angebot speziell für Schulsekretärinnen !!!
     „Kompetenter Erstkontakt am Telefon in schulischen Krisen“ in Kooperation mit der Telefonseelsorge Hamm,
  •  „Cybermobbing – vorbeugen, erkennen, handeln“ zu Mobbing im Internet und in den neuen Medien.
Wichtige Hinweise:
Da die Themen schulintern wieder im Krisenteam zusammengeführt werden sollen, ist die Teilnahme der Schulleitung am Basismodul und an dem Nachtreffen Voraussetzung dafür, dass andere Kolleginnen und Kollegen sich für die verschiedenen Themennachmittage anmelden können. Am Basismodul und am Nachtreffen kann zusätzlich eine weitere Person des Krisenteams teilnehmen.
Schulen, die bereits im Schuljahr 2009/10 am Basismodul teilgenommen haben, können weitere Kolleginnen und Kollegen für die optionalen Nachmittage und auch für das Basismodul anmelden.
 
Alle Schulen wurden schriftlich per Post und per E-mail eingeladen - Anmeldeschluß ist der 16. Juli 2010. Die Anmeldung ist verbindlich.
 
Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung aufgrund der Beschränkung der Teilnehmerzahl erst dann wirksam wird, wenn Sie von uns eine Rückmeldung in Form einer Anmeldebestätigung erhalten haben.
In dieser Anmeldebestätigung wird der Ort der Veranstaltung bekannt gegeben.
Hinweise zur Beschränkung der Teilnehmerzahl finden Sie auf dem Download des Anmeldeformulars.
 
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 Entwicklung von Notfallplänen zur Bewältigung schulischer Krisen

Die Schulpsycholgische Beratungsstelle unterstützt Schulen bei der Entwicklung von Notfallplänen zur Bewältigung schulischer Krisensituationen.

Ansprechpartnerin für die Schulen ist Frau Maike Brandes (Dipl. Psych.).

Im Dezember 2007 wurden allen Schulen des Kreises Warendorf die von der Landesunfallkasse und dem Schulministerium entwickelten "Notfallpläne für die Schulen in Nordrhein-Westfalen" überreicht. Die Schulen sind aufgefordert, in schulinternen Konferenzen und Arbeitsgruppen schulspezifische Notfallpläne zu erstellen. Hierbei können die Schulen auf die Unterstützung der Schulpsychologischen Beratungsstelle zurückgreifen.

 

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 Ziel schulischer Notfallpläne

„Notfälle in der Schule und im schulischen Umfeld gehören zum Glück nicht zu den täglichen Erfahrungen. Dennoch mussten wir uns in der letzten Zeit mit Situation auseinandersetzen, die sofortiges situations- und problemangemessenes Handeln erforderte.“ (Frau Ministerin Barbara Sommer im Vorwort zu den Notfallplänen). Mit plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen kann eine Schule in einer aktuelle Krisensituationen dann besonders gut umgehen, wenn von dem Kollegium im Vorfeld Handlungsmöglichkeiten erkannt und diskutiert worden sind.

„Es versteht sich von selbst, dass es Aufgabe sein muss, … Notfälle erst gar nicht entstehen zu lassen. Der Prävention von Gewalt (gegen sich selbst und gegen andere) kommt daher eine große Bedeutung zu. … Präventive Arbeit sollte eingebunden sein in ein übergreifendes Konzept der Entwicklung und Sicherung von sozialer Kompetenz und zum festen Bestandteil des Schullebens gemacht werden.

Schule hat nicht nur die Aufgabe, jungen Menschen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, sondern sie soll sie auch zu selbst- und sozial verantwortlichem Handeln erziehen. Dies ist ein wichtiger Qualitätsaspekt schulischer Arbeit. Wir müssen jedem Kind und jedem Jugendlichen die erforderliche Hilfe zur persönlichen Entwicklung geben. Dann können wir darauf hoffen, dass sich nicht Wut und Verzweiflung aufbauen und zu unüberlegtem Handeln führen.“ (ebda.)

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 weiterführende Informationen

Eine potentielle Gefahr, über die Lehrer und Eltern informiert sein sollten, sind die so genannten "Würgespiele" (engl. "Choking Games"), bei denen sich Kinder und Jugendliche strangulieren, um in einen Zustand von Ohnmacht oder Rausch zu gelangen und so eine Grenzerfahrung zu machen. Weitere Informationen finden Sie hier auf der Internetseite des Schulministeriums. Um das Thema mit Schülerinnen und Schülern zu besprechen, kann auch die englischsprachige Seite der Kris Marceno Foundation einige Anregungen bieten.

Die Teilnehmerunterlagen zum Basismodul der Fortbildungsreihe Krisenkompetenz vom 29. September 2009, in Beckum finden Sie hier.

Den Vortrag zu der Veranstaltung „Gewalt an Schulen, Amokverdachtsfälle, Amoktaten“ zusammen mit der Polizei (15. Mai 2009, Sparkassenforum Warendorf) finden Sie hier.

Heidrun Bründel: Schülersiuzid - Was Leherinnen und Lehrer wissen sollten.
Hinweis: Frau Bründel ist die Referentin des ersten Nachmittages der Fortbildungsreihe Krisenintervention

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