„Notfälle in der Schule und im schulischen Umfeld gehören zum Glück nicht zu den täglichen Erfahrungen. Dennoch mussten wir uns in der letzten Zeit mit Situation auseinandersetzen, die sofortiges situations- und problemangemessenes Handeln erforderte.“ (Frau Ministerin Barbara Sommer im Vorwort zu den Notfallplänen). Mit plötzlichen und unvorhersehbaren Anforderungen und Belastungen kann eine Schule in einer aktuelle Krisensituationen dann besonders gut umgehen, wenn von dem Kollegium im Vorfeld Handlungsmöglichkeiten erkannt und diskutiert worden sind.
„Es versteht sich von selbst, dass es Aufgabe sein muss, … Notfälle erst gar nicht entstehen zu lassen. Der Prävention von Gewalt (gegen sich selbst und gegen andere) kommt daher eine große Bedeutung zu. … Präventive Arbeit sollte eingebunden sein in ein übergreifendes Konzept der Entwicklung und Sicherung von sozialer Kompetenz und zum festen Bestandteil des Schullebens gemacht werden.
Schule hat nicht nur die Aufgabe, jungen Menschen Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, sondern sie soll sie auch zu selbst- und sozial verantwortlichem Handeln erziehen. Dies ist ein wichtiger Qualitätsaspekt schulischer Arbeit. Wir müssen jedem Kind und jedem Jugendlichen die erforderliche Hilfe zur persönlichen Entwicklung geben. Dann können wir darauf hoffen, dass sich nicht Wut und Verzweiflung aufbauen und zu unüberlegtem Handeln führen.“ (ebda.)